Blühpakt Bayern

Blühpakt Bayern

Die parkähnliche Anlage des Golfclub Abenberg ist ein Paradebeispiel für den Einklang von Natur und Umwelt. Hier ist die Heimat von über 100 Nistkästen für Vögel, Hornissen und Fledermäuse; auch Insektenhotels, Bienenstöcke, Naturteiche sowie ein Biberdamm im Kaltenbach bereichern unseren Platz. Somit sind alle Kriterien erfüllt, sich um die neue staatliche Auszeichnung „Blühender Golfplatz“ zu bewerben – der GCA ist der 1.Bewerber in der Blühpakt Allianz!

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt vom 19.6.2020

Mit der neuen Blühpakt-Allianz wächst Bayerns Blühpakt-Netzwerk weiter. Bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung des Umweltministeriums und des Bayerischen Golfverbandes e.V. zur Förderung der Artenvielfalt und zum Schutz der Insekten betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber heute in Herzogenaurach: „Arten- und Insektenschutz betrifft die gesamte Gesellschaft und braucht viele Partner. Mit dem Blühpakt Bayern haben wir bereits viel erreicht. Die neue Blühpakt-Allianz ist der nächste Schritt, mit dem wir dazu aufrufen, sich für den Schutz der Insekten einzusetzen. Insekten sind Schlüsselfiguren des Ökosystems. Die bayerischen Golfplätze verfügen über mehr als 10.000 Hektar Flächen. Rund drei Viertel davon werden nicht für den Spielbetrieb verwendet. Dieses große Potential wollen wir nutzen, um neue Lebensräume für Pflanzen und Insekten zu schaffen. Der Bayerische Golfverband übernimmt mit der Partnerschaft in der Blühpakt-Allianz Verantwortung für mehr Artenvielfalt. Der Schutz der Umwelt und die Nutzung der Sportanlage sollen so bestmöglich miteinander in Einklang gebracht werden.“

„Die Teilnahme als Allianzpartner im Rahmen des Blühpakts motiviert die bayerischen Golfclubs, ihre Flächen noch naturnaher und insektenfreundlicher zu gestalten“, ergänzte Arno Malte Uhlig, Präsident des Bayerischen Golfverbandes. Der Golf-Club Herzogenaurach e.V. geht dabei mit bestem Beispiel voran. Auf der Golfanlage in Herzogenaurach sind nicht nur zahlreiche geschützte Pflanzenarten wie Fieberklee und Gelbe Gauklerblume zu finden. Auch viele verschiedene Vögel, Amphibien sowie Libellen und andere Insektenarten sind hier heimisch geworden.

Ziel der neuen Blühpakt-Allianz ist es, möglichst viele Partner zu gewinnen, die sich aktiv für mehr Arten- und Insektenvielfalt engagieren. Dazu gehört insbesondere das Anlegen von naturnahen und insektenfreundlichen Flächen, der Verzicht von Pflanzenschutzmitteln auf diesen Flächen und die Vermittlung und Weiterverbreitung von Umweltwissen und -bewusstsein bei den Mitgliedern. Beispielsweise können Areale durch das Anlegen von Blühflächen und Biotopen, die Verwendung heimischer Pflanzen oder das Bereitstellen von Insektenhäusern und Totholz ökologisch aufgewertet werden.

Im Rahmen der Blühpakt-Allianz können sich Golfanlagen ab sofort für die neue staatliche Auszeichnung „Blühender Golfplatz“ bewerben. Die erste Bewerbung für die neue Auszeichnung als „Blühender Golfplatz“ nahm Minister Glauber bei einem Besuch der Golfanlage in Abenberg entgegen: „Der Golfclub Abenberg hat durch das Anlegen von rund 8.000 m2 Blühflächen mit Wildblumen und Wildkräutern ein wahres Naturparadies für viele verschiedene Pflanzen- und Insektenarten geschaffen. Über 100 Nistkästen in 20 unterschiedlichen Bauweisen, zwei Insektenhäuser sowie 8 Bienenstöcke bieten auf dem Golfplatz ein neues Zuhause für viele verschiedene Vogel- und Insektenarten.“

Für eine Auszeichnung als „Blühender Golfplatz“ müssen bestimmte Kriterien zur Förderung der Insektenfauna erfüllt werden. Dazu gehört insbesondere die naturnahe Gestaltung von mindestens 30 Prozent der Freiflächen, keine flächige Verwendung chemischer Pflanzenschutzmittel, der Verzicht torfhaltiger Substrate und der Erhalt von Überwinterungsstrukturen für Insekten. Golfclubs, die sich für die Auszeichnung „Blühender Golfplatz“ bewerben möchten, können eine kostenlose Beratung mit Empfehlungen zu Pflanzenauswahl, Bodenvorbereitung und Pflege für insektenfreundliche Areale erhalten. Das Umweltministerium und der Bayerische Golfverband stellen dafür zusammen insgesamt 20.000 Euro bereit.

Die Charta der Blühpakt-Allianz sowie weitere Informationen und eine umfangreiche Informationsbroschüre „Gemeinsam für mehr Artenvielfalt“ mit Tipps zur naturnahen Gestaltung sind abrufbar unter www.bluehpakt.bayern.de.

 

Presse-Artikel im „Schwabacher Tagblatt“ vom 22.6.2020

Der Golfplatz in Abenberg ist auf dem besten Weg, Bayerns erster„Blühender Golfplatz“ zu werden. Diese neue Auszeichnung vergibt das
bayerische Umweltministerium im Rahmen seiner neuen „Blüh-Allianz“ für mehr Insektenschutz. Erster Kooperationspartner des Umweltministeriums ist der Bayerische Golfverband. Und der Golfclub Abenberg wiederum hat sich als erster um diese Auszeichnung beworben.

Am späten Freitagnachmittag konnten Club-Präsident Gerd Kehrbach und sein Vize-Präsident Thomas Dann die Unterlagen samt einer symbolischen Scheibe an Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) persönlich überreichen. Der zeigte sich bei seinem Besuch gleich doppelt beeindruckt: von der Golfanlage und vor allem von deren Natur. Die Bewerbung werde geprüft, eine große Überraschung aber dürfte das Ergebnis nicht mehr werden: „Dieser Golfplatz ist ein Paradebeispiel, wie Golf und Naturschutz zusammenspielen“, erklärte Glauber im Gespräch mit dem Tagblatt. Weitläufige Bahnen und bestens gepflegte „Greens“. So ein wenig gereizt hätte es ihn wohl schon. „Ich spiele selbst gerne Golf“, erzählt Glauber gut gelaunt. „Aber nur im Urlaub“, fügt er schnell hinzu. Das Angebot, doch ein paar Probeschläge zu wagen, schlägt er deshalb lächelnd aus. Stattdessen besichtigt er die parkähnliche Anlage mit ihren über 100 Nistkästen für Vögel, Hornissen und Fledermäusen, den Insektenhotels, den Bienenstöcken, den Naturteichen
und dem Biberdamm im Kaltenbach.

„Unser Golfclub engagiert sich sehr für den Naturschutz“, betont Gerd Kehrbach bei der offiziellen Begrüßung und verweist auf das Qualitätszertifikat „Golf & Natur“ des Deutschen Golfverbands. Der Golfclub Abenberg hat es in den vergangenen Jahren in Bronze, Silber und zuletzt zweimal in Gold erhalten. Dabei wirken Golfplätze auf den ersten Blick wie eine Kunstlandschaft. Doch es lohnt sich, genauer hinzusehen. In Bayern gibt es rund 200 Golfplätze mit rund 10000 Hektar. „50 bis 60 Prozent davon sind unberührte Fläche“, erklärt Glauber. Ein großes Potenzial für den Naturschutz. „Wir müssen mehr für den Artenschutz machen“, betont auch Arno Malte Uhlig, der Präsident des Bayerischen Golfverbandes. In Abenberg muss er dafür keine Überzeugungsarbeit mehr leisten. Umweltschutz ist hier weit mehr als Imagepflege.

Das beweist die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz. Armin Jonik und Michael Braun kümmern sich als ehrenamtliche Betreuer zum Beispiel um die Nistkästen für die über 100 Vogelarten, die auf dem Golfplatz daheim sind. Ein Beleg für intakte Biotope. Chemische Keulen sind für „Head-Greenkeeper“ Werner Nißlein kein Thema. „Unser nächstes Projekt ist ein Totholzgarten als weiterer Lebensraum für Insekten.“

v.l.n.r: T.Dann (Vizepräsident GCA), V.Bauer (Landtagsabgeordneter), S.König (Bürgermeisterin Stadt Abenberg), M.Uhlig (Präsident BGV), A.Markus (1.Vorsitzender Förderverein GCA), T.Glauber (Umweltminister Bayern), K.Sendner (CSU-Stadtratsfraktion Nürnberg), G.Kehrbach (Präsident GCA), W.Nisslein (Headgreenkeeper GCA)

 

Presse-Artikel im „Schwabacher Tagblatt“ vom 22.6.2020

Der Golfplatz in Abenberg ist auf dem besten Weg, Bayerns erster„Blühender Golfplatz“ zu werden. Diese neue Auszeichnung vergibt das
bayerische Umweltministerium im Rahmen seiner neuen „Blüh-Allianz“ für mehr Insektenschutz. Erster Kooperationspartner des Umweltministeriums ist der Bayerische Golfverband. Und der Golfclub Abenberg wiederum hat sich als erster um diese Auszeichnung beworben.

Am späten Freitagnachmittag konnten Club-Präsident Gerd Kehrbach und sein Vize-Präsident Thomas Dann die Unterlagen samt einer symbolischen Scheibe an Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) persönlich überreichen. Der zeigte sich bei seinem Besuch gleich doppelt beeindruckt: von der Golfanlage und vor allem von deren Natur. Die Bewerbung werde geprüft, eine große Überraschung aber dürfte das Ergebnis nicht mehr werden: „Dieser Golfplatz ist ein Paradebeispiel, wie Golf und Naturschutz zusammenspielen“, erklärte Glauber im Gespräch mit dem Tagblatt. Weitläufige Bahnen und bestens gepflegte „Greens“. So ein wenig gereizt hätte es ihn wohl schon. „Ich spiele selbst gerne Golf“, erzählt Glauber gut gelaunt. „Aber nur im Urlaub“, fügt er schnell hinzu. Das Angebot, doch ein paar Probeschläge zu wagen, schlägt er deshalb lächelnd aus. Stattdessen besichtigt er die parkähnliche Anlage mit ihren über 100 Nistkästen für Vögel, Hornissen und Fledermäusen, den Insektenhotels, den Bienenstöcken, den Naturteichen
und dem Biberdamm im Kaltenbach.

„Unser Golfclub engagiert sich sehr für den Naturschutz“, betont Gerd Kehrbach bei der offiziellen Begrüßung und verweist auf das Qualitätszertifikat „Golf & Natur“ des Deutschen Golfverbands. Der Golfclub Abenberg hat es in den vergangenen Jahren in Bronze, Silber und zuletzt zweimal in Gold erhalten. Dabei wirken Golfplätze auf den ersten Blick wie eine Kunstlandschaft. Doch es lohnt sich, genauer hinzusehen. In Bayern gibt es rund 200 Golfplätze mit rund 10000 Hektar. „50 bis 60 Prozent davon sind unberührte Fläche“, erklärt Glauber. Ein großes Potenzial für den Naturschutz. „Wir müssen mehr für den Artenschutz machen“, betont auch Arno Malte Uhlig, der Präsident des Bayerischen Golfverbandes. In Abenberg muss er dafür keine Überzeugungsarbeit mehr leisten. Umweltschutz ist hier weit mehr als Imagepflege.

Das beweist die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz. Armin Jonik und Michael Braun kümmern sich als ehrenamtliche Betreuer zum Beispiel um die Nistkästen für die über 100 Vogelarten, die auf dem Golfplatz daheim sind. Ein Beleg für intakte Biotope. Chemische Keulen sind für „Head-Greenkeeper“ Werner Nißlein kein Thema. „Unser nächstes Projekt ist ein Totholzgarten als weiterer Lebensraum für Insekten.“

v.l.n.r: T.Dann (Vizepräsident GCA), V.Bauer (Landtagsabgeordneter), S.König (Bürgermeisterin Stadt Abenberg), M.Uhlig (Präsident BGV), A.Markus (1.Vorsitzender Förderverein GCA), T.Glauber (Umweltminister Bayern), K.Sendner (CSU-Stadtratsfraktion Nürnberg), G.Kehrbach (Präsident GCA), W.Nisslein (Headgreenkeeper GCA)

 

Bilder, Videos und Informationen zum Thema „Blühpakt Bayern“

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